Coaching für Sensible und Begabte

Als hochbegabte und hochsensible Person habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, ähnlich fühlende und denkende Menschen dabei zu unterstützen, Freundschaft mit sich selbst zu schließen und in dieser Welt gut mit den eigenen Ecken und Kanten oder Verletzlichkeiten klarzukommen.

Für viele meiner Cochees bedeutet das zunächst, der Frage auf den Grund zu gehen: Bin ich denn überhaupt hochbegabt und/oder hochsensibel? Viele haben ihr „Anderssein“ bisher vor allem als Defizit erlebt und auch entsprechende Rückmeldung von ihrer Umgebung erhalten. Die Konflikte und Probleme, die entstanden sind, als Folge von Überfluss und Begabung zu sehen, damit haben sie verständlicherweise Schwierigkeiten. Manche wissen bereits, dass sie „schwerstbegabt“ sind, tun sich aber schwer, Gleichgesinnte zu finden und damit umzugehen. Sie wünschen sich vielmehr, wie alle anderen zu sein und in der grauen Masse untertauchen zu können. Gerade Frauen sind darauf getrimmt, sich anzupassen – und verschwenden ihre Intelligenz darauf, nicht aufzufallen und ihr Anderssein zu unterdrücken. Das kostet viel Kraft, Energie – und Lebensfreude. Denn Begabung will sich auszudrücken: spielerisch, sprachlich, kreativ, mathematisch, sozial, technisch, empathisch.

Eines vorweg: Bessere gesellschaftliche Passung – das kann und will ich im Coaching nicht leisten. Aber gerne zeige ich Wege, Hochbegabung und Hochsensibilität klug und sinnvoll zu nutzen.

Andere Gründe, weswegen hochbegabte und hochsensible Personen mich aufsuchen, sind Folgende:

Im privaten Kontext

Die „Diagnose“ Hochbegabung (HB) oder Hochsensibilität (HSP) bringt für viele Klienten einiges ins Wanken. Im Coaching begegne ich vor allem Frage- und Aufgabenstellungen wie beispielsweise:

„Jetzt, wo ich weiß, dass ich hochbegabt / hochsensibel bin – ist es klug, anderen davon zu erzählen? Und wenn ja, mit wem kann und sollte ich das Wissen darum teilen?“

Oder:

„Ich möchte so viel wie möglich aus meinen Gaben herausholen und machen – für mich!“

Und:

„Ich leide zunehmend unter Migräne / Reizüberflutung – Tendenz steigend. Ich bin (vielleicht) hochsensibel, aber wie hilft mir diese Erkenntnis gegen mein Leiden?“

Im beruflichen Kontext

Der Irrglaube, Hochbegabte hätten es im Leben besonders leicht, weil sie sich Dinge schnell erschließen und besser merken könnten, ist ein weit verbreitetes Vorurteil. Wie viele falsche Vorstellungen und Lehrmeinungen wird es nicht richtiger durch ungeprüftes Übernehmen. Das merken Betroffene schnell. In Schule, Ausbildung und vielen Berufen ist für Sie Langeweile an der Tagesordnung und zeigt sich durch Müdigkeit, Erschöpfung oder eine starke innere bzw. äußerliche Unruhe. Im Coaching stehen diese Personen vor besonderen Fragestellungen wie beispielsweise:

„Ich werde immer wieder Opfern meiner vielen Ideen und verausgabe mich total dabei, weil ich mich für fast Alles begeistern kann. Mein Tag braucht 48 Stunden, damit ich noch zum Schlafen komme – das macht mich fix und fertig. Ich bin total erschöpft.“

Und

„Mir wird so schnell langweilig – ich bin ständig auf der Suche, fange alles Mögliche an, mache nichts zu Ende, alle 2 Jahre ein neuer Job, das halte ich bald nicht mehr durch.“

Die Grenzen unserer Vorstellung sind die Grenzen unserer Entwicklung. Oft hindert uns ungeprüfte, Überzeugungen daran, unser eigenes Leben zu wagen. Denn viele sensible und begabte Menschen haben Ausgrenzung, Mobbing und Beschämung erlebt und landen in der Anpassungsfalle.

Unsere Gaben sind unsere Aufgaben – sie wollen gelebt werden. „Unerlöste Begabung“ macht krank.

Gern begleite ich Sie mit Erfahrung, Verständnis, viel Know-how und der notwendigen Portion Humor auf Ihrem Weg heraus aus der ungesunden Anpassung in den stärkenden Eigensinn, d.h. den Sinn für das Eigene. Durch ein auf Sie und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Coaching. Bunt, intensiv, klärend. Denn Hochbegabte und Hochsensible ticken anders – und das ist gut so.